Bei einem Selbstmordanschlag in der Provinz Farjab im Norden Afghanistans ist am Montag ein Kind getötet worden. Sechs weitere Menschen, darunter fünf Zivilisten, seien verletzt worden, als der Attentäter sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt habe, sagte ein Sprecher der für den Norden Afghanistans zuständigen Polizeibehörde. Der Anschlag habe dem Geheimdienstchef von Farjab gegolten, der leicht verletzt worden sei. Der Attentäter begab sich den Angaben zufolge zu Fuß zum Tatort. Die Provinz Farjab gehört zum internationalen Einsatzgebiet unter Führung der Bundeswehr in Nordafghanistan.