Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee im Irak zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Weitere 30 Menschen seien verletzt worden, als der Attentäter am Donnerstagabend seinen Sprengsatz in der Iman el Hussein-Moschee in Baladrus gezündet habe, teilten örtliche Sicherheitskräfte mit. Die Stadt liegt 75 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bagdad in der Provinz Dijala. Die Provinz war lange Zeit eine Hochburg des Terrornetzwerks El Kaida, wegen Konflikten zwischen den dort lebenden Schiiten und Sunniten kommt es immer wieder zu Gewalt.