In der Demokratischen Republik Kongo haben Sicherheitskräfte seit der umstrittenen Wiederwahl von Staatschef Joseph Kabila vor knapp zwei Wochen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) mindestens 24 Menschen getötet. Zwischen dem 9. und 14. Dezember seien allein in der Hauptstadt Kinshasa 20 Menschen getötet worden, erklärte HRW am Donnerstag. Zwei weitere seien jeweils in Nord-Kivu im Osten des Landes und in Kasai West von Sicherheitskräften getötet worden. Dutzende Menschen seien wahllos festgenommen worden.