Beim Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Güterzug in Argentinien sind am Mittwoch sieben Menschen ums Leben gekommen. Sechs Schüler und eine Lehrerin seien gestorben, zudem gebe es mehrere Schwerverletzte, sagte der Bildungsminister der zentralargentinischen Provinz San Luis, Marcelo Sosa, im Fernsehen. Einigen der Verletzten müssten möglicherweise Gliedmaßen amputiert werden. Der Güterzug habe den Bus 300 Meter weit mitgeschleift, sagte der Minister. In dem Bus saßen den Angaben zufolge rund 40 Passagiere, vor allem Schülerinnen einer katholischen Privatschule in der Provinzhauptstadt San Luis, die zu einer religiösen Veranstaltung fahren wollten. San Luis liegt 800 Kilometer westlich von Buenos Aires.