Die Verschuldung des spanischen Staates ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf ein 13-Jahres-Hoch gestiegen. Ende März betrug die Schuldenlast der öffentlichen Haushalte knapp 680 Milliarden Euro und damit 63,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie die spanische Zentralbank am Freitag mitteilte. Das sei der höchste Stand seit 1998. Noch im vergangenen Frühjahr hatte die Schuldenquote 55 Prozent betragen. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU sieht vor, dass der Stand der öffentlichen Verschuldung insgesamt nicht mehr als 60 Prozent des BIP überschreiten darf.