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News am 31.05.2012
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Spannungen bei Indianer-Protestmarsch gegen Straßenbau in Bolivien

In Bolivien wachsen die Spannungen rund um den Protestmarsch von Ureinwohnern gegen eine geplante Schnellstraße durch ihre Gebiete.

In Bolivien wachsen die Spannungen rund um den Protestmarsch von Ureinwohnern gegen eine geplante Schnellstraße durch ihre Gebiete. Bei Rangeleien mit den Demonstranten wurden nach Angaben des Innenministeriums am Samstag vier Polizisten verletzt. Etwa tausend Amazonas-Indianer, die seit einem Monat zum Regierungssitz La Paz unterwegs sind, benutzten den bolivianischen Außenminister David Choquehuanca als eine Art Schutzschild und passierten so eine Polizeisperre in Chaparina. Mehrere an dem Marsch beteiligte Frauen nahmen den Minister in ihre Mitte und zwangen ihn, acht Kilometer mitzumarschieren. In der Nähe von Yucumo, 320 Kilometer nordöstlich von La Paz, ließen sie ihn wieder frei.

AFP