Die deutschen Sparkassen begrüßen die mögliche Einführung einer Finanztransaktionsteuer in Europa als "richtiges Instrument". Die Steuer müsse aber die vor kurzem vom Bundesrat beschlossene Bankenabgabe ersetzen, forderte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Mittwoch. Die Finanztransaktionsteuer habe "eine dämpfende Wirkung für schnell drehende und die Stabilität gefährdende Produkte", erklärte Verbandschef Heinrich Haasis. Die Bankenabgabe belaste hingegen Geschäfte, die nicht für die Finanzmarktkrise ursächlich gewesen seien, etwa Kredite für Mittelständler.