Die SPD hat sich bei den Angehörigen der Opfer der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle entschuldigt. "Wir schämen uns für die schweren Fehler, die bei den Ermittlungen gemacht wurden", heißt es in einer Resolution, die der SPD-Bundesparteitag am Sonntag in Berlin einstimmig verabschiedete. "Wir schämen uns aber auch für unsere Leichtgläubigkeit", erklärten die Sozialdemokraten. Denn es sei nicht hinterfragt worden, dass die Ermittler nach dem Mord an neun Kleinunternehmern mit Migrationshintergrund und einer Polizistin einen rechtsextremen Hintergrund ausgeschlossen hätten. "Hierfür entschuldigen wir uns bei den Hinterbliebenen der Opfer."