Die SPD erhofft sich von den neuen Gremien zur Aufarbeitung der rechtsextremen Mordserie auch Erkenntnisse für ein neues NPD-Verbotsverfahren. Es mehrten sich die Hinweise für eine "informelle Kooperation" zwischen der rechtsextremen Partei und der Neonazi-Gruppe, sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann am Mittwoch vor Journalisten in Berlin. Zum Zeitpunkt des ersten, 2003 gescheiterten Verbotsverfahrens habe sich die NPD anders als jetzt noch nicht den rechtsextremen Kameradschaften geöffnet.