Der SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider hat vor einem übereilten Ausstieg aus der Atomenergie gewarnt. Die SPD sehe die Gefahr, dass dabei "der Stromkunde, sowohl die Industrie als auch der private, extrem mehrbelastet wird", sagte Schneider am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Ein Ausstieg dürfe nicht erfolgen, ohne einen Plan zu haben, "wie man das (...) zu vertretbaren Preisen macht", fügte er hinzu. "Die Frage ist: Wer zahlt die Zeche? Sind das einzig und allein die Verbraucher oder gibt es auch Möglichkeiten, dass letztendlich sowohl die Atomindustrie als auch ein Stück weit der Staat das Ganze abfedern?", sagte Schneider in der Sendung.