Der Kanzlerkandidat der SPD muss nach Ansicht von Vize-Parteichef Olaf Scholz auch jenseits der Parteigrenzen populär sein. "Er muss eine Reputation haben, die dazu führt, dass viele sich auch seinetwegen für die SPD entscheiden", sagte Scholz der "Frankfurter Rundschau" vom Samstag. Einen Wahlsieg müsse der Kandidat nicht vorweisen, sagte Scholz und widersprach damit einer Forderung von DGB-Chef Michael Sommer. Scholz sagte dazu: "Er muss die Wahl gewinnen. Wir schauen immer nach vorne. Das unterscheidet uns von dem einen oder anderen Ratgeber."