SPD-Präsidiumsmitglied Martin Schulz hat vor dem Hintergrund der Eurokrise und des Koalitionsstreits um den Umgang mit Griechenland eine große Koalition im Bund als möglichen Ausweg bezeichnet. "Sicher sind die Zeiten so, dass eine große Koalition denkbar und angemessen wäre", sagte Schulz, der auch Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament ist, der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstagsausgabe). Schulz sagte allerdings auch, wenn der Streit in der schwarz-gelben Koalition um die Europapolitik so weitergehe, werde diese bald auseinanderbrechen. "Dann gibt es Neuwahlen", sagte Schulz weiter.