SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz hat den Kritikern von Geheimdienstchef Ernst Uhrlau in der Bauplan-Affäre parteipolitische Hintergedanken vorgeworfen. "Hier versuchen Koalitionspolitiker offenbar, mit BND-Chef Ernst Uhrlau einen ihnen unliebsamen Sozialdemokraten aus dem Amt zu drängen", sagte er der "Passauer Neuen Presse" vom Dienstag. Wiefelspütz bezeichnete die Debatte um die verschwundenen Baupläne der neuen BND-Zentrale als "durchsichtiges, parteipolitisches Manöver". Der Vorgang sei "unerträglich aufgeblasen worden". Er könne nicht erkennen, dass Uhrlau selbst gravierende Fehler gemacht hätte.