Die SPD will Geringverdiener-Familien besser stellen. Dazu gehöre auch eine Reform des Kindergelds, teilte die Partei am Mittwoch mit. "Bisher bekommen die, die viel haben, wegen der steuerlichen Entlastung durch die Kinderfreibeträge mehr. Das ist ungerecht", sagte Parteivize und Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Zum Programm gehört auch ein Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote in Kitas und Schulen bis 2020, ein Mindestlohn und eine Neuregelung von Elternzeit und Elterngeld.