Für den Anschlag in Minsk hatten die bislang unbekannten Attentäter nach Angaben der weißrussischen Regierung einen Sprengsatz auf dem Bahnsteig der Metrostation versteckt. Die Wucht der Explosion habe fünf bis sieben Kilogramm TNT entsprochen, die Bombe sei zudem mit zahlreichen Metallkugeln von einem Zentimeter Durchmesser gespickt und unter einer Bank versteckt gewesen, erklärte Innenminister Anatoli Kuletschow am Dienstag. Rund 300 Menschen hätten sich in der Nähe befunden, als der Sprengsatz mitten im abendlichen Berufsverkehr detonierte. Ein Zug, der zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig einfuhr, habe Anweisung erhalten, durchzufahren.