Im Berufungsverfahren gegen den französischen Ex-Regierungschef Dominique de Villepin in der sogenannten Clearstream-Affäre bleibt die Staatsanwaltschaft weitgehend bei ihrer Strafforderung. Generalstaatsanwalt Jean-Louis Perol forderte am Montag 15 Monate Haft auf Bewährung für Villepin. In erster Instanz hatte die Forderung bei 18 Monaten auf Gewährung und einer Geldstrafe von 45.000 Euro gelegen. Für die beiden anderen Angeklagten, den ehemaligen Vize-Chef des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS Jean-Louis Gergorin und den EADS-Informatiker Imad Lahoud, forderte Perol eine Haftstrafe von jeweils 30 Monaten, gut die Hälfte davon auf Bewährung.