Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) wehrt sich dagegen, dass die Stadt als Neonazi-Hochburg wahrgenommen wird. Es sei sehr bedauerlich, dass die Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe aus Jena stammten, sagte Schröter am Donnerstag im Radiosender MDR-Info. Doch Jena sei "nicht die Hochburg des Rechtsradikalismus allein". Die Stadt gelte "heute deutschlandweit als ein Vorbild im Kampf gegen Rechtsextremismus." Schröter sollte am Donnerstag in Berlin mit dem "Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus" ausgezeichnet werden.