Debatte um Nebeneinkünfte: Steinbrück greift Kritiker an

4. Oktober 2012, 16:13 Uhr

In der Debatte um seine Nebeneinkünfte hat sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück mit Vorwürfen an seine Kritiker zur Wehr gesetzt.

0 Bewertungen

In der Debatte um seine Nebeneinkünfte hat sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück mit Vorwürfen an seine Kritiker zur Wehr gesetzt. "In Wahrheit geht es einigen Kritikern darum, meine persönliche Glaubwürdigkeit zu beschädigen", sagte Steinbrück der Zeitung "Die Welt". Das werde aber nicht gelingen. "Denn die Menschen, die meine Reden mit viel Zustimmung begleiten, wissen, wofür ich stehe und dass ich nichts zu verbergen habe." Eine Veröffentlichung seiner Steuererklärung lehnte Steinbrück erneut ab.

Steinbrück ist wegen rund 80 größtenteils sehr gut bezahlter Vorträge in dieser Legislaturperiode in die Kritik geraten. Politiker aus Union, FDP, Linkspartei, Grünen und auch aus den Reihen der Sozialdemokraten hatten Steinbrück in den vergangenen Tagen aufgefordert, seine Nebentätigkeiten im Detail offenzulegen. Mit der Nominierung zum Kanzlerkandidaten der SPD hatte Steinbrück angekündigt, keine bezahlten Vorträge mehr zu halten.

AFP