SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat sich dafür ausgesprochen, mit den Einnahmen aus einer möglichen Finanztransaktionssteuer in der Euro-Zone vor allem die Krisenländer zu unterstützen. Die Einnahmen sollten nicht in die nationalen Haushalte fließen, sondern "europäisch gesteuert" werden, sagte Steinmeier der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagsausgabe). "Die Verteilung der Einnahmen sollte nicht nach Proporz gehen, sondern nach Dringlichkeit", sagte der SPD-Politiker. Mit dem Geld könnten Impulse für Wachstum in den Ländern finanziert werden, die am stärksten unter der Finanz- und Wirtschaftskrise leiden.