Archäologen haben bei Bauarbeiten am Hafen von Rotterdam die bislang ältesten Hinweise auf menschliche Siedlungen im Westen der Niederlande gefunden. Die Forscher fanden nach Angaben eines Hafen-Sprechers Spuren von Tierknochen, Feuersteine und Holzkohle aus der Steinzeit um das Jahr 7000 vor Christus. Ein Unterseebagger förderte die Fundstücke aus dem Schlamm in etwa 20 Metern Tiefe zutage. "Dank der reichhaltigen Flora und Fauna war der Zusammenfluss von Rhein und Maas ein attraktiver Platz für Jäger und Sammler", sagte Sprecher Sjaak Poppe.