Die Liechtensteiner Steuer-CD, die den Skandal um Ex-Postchef Klaus Zumwinkel ins Rollen brachte, enthielt offenbar auch Angaben zu zwielichtigen Finanzgeschäften dutzender weiterer Prominenter. Der frühere Mitarbeiter der Liechtensteiner LGT-Bank und Datendieb Heinrich Kieber sagte dem Magazin "Stern", er verfüge neben den Angaben zu Zumwinkel über Daten von insgesamt 46 sogenannten politisch exponierten Personen. Zu seiner Überraschung sei der Ex-Postchef aber "bislang der einzige" Prominente, dessen Fall "zumindest teilweise öffentlich" geworden sei. Insgesamt habe er Daten von rund 5800 Personen und knapp 4000 Firmen, sagte Kieber.