Trotz der ausdrücklichen Bedenken von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nennt die FDP für die geplanten Steuersenkungen eine Größenordnung von neun Milliarden Euro. FDP-Generalsekretär Christian Lindner sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag", im Vergleich zum Vorjahr habe der Staat 18 Milliarden Euro mehr in der Kasse. Fast die Hälfte der zusätzlichen Einnahmen, also knapp neun Milliarden Euro, gingen auf die kalte Progression zurück. In den Beratungen der Koalition über Steuersenkungen gehe es daher "um eine Entlastung in etwa dieser Größenordnung".