Die deutsche Justiz hat ihre Ermittlungen gegen Liechtensteiner Banken wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung laut einem Zeitungsbericht gegen eine Zahlung von 50 Millionen Euro beendet. Die etwa 40 Beschuldigten - Mitarbeiter der früheren Liechtensteiner Bank LGT Treuhand - zahlen Geldauflagen in Höhe von 3,65 Millionen Euro, die LGT Group und ihre frühere Tochter LGT Treuhand die restlichen 46,35 Millionen Euro, wie die "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag berichtete. Im Gegenzug seien alle Verfahren eingestellt worden. Sie waren 2009 durch den Kauf einer CD mit Daten deutscher Kunden ausgelöst worden.