Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, soll erst am Montag einem Haftrichter im Zusammenhang mit den Vorwürfen der sexuellen Belästigung vorgeführt werden. Es müssten zunächst noch forensische Tests vorgenommen werden, sagte einer der Anwälte des IWF-Chefs am Sonntagabend (Ortszeit). Strauss-Kahn sollte ursprünglich noch am Abend vor dem Haftrichter erscheinen. Der 62-Jährige befand sich damit bereits mehr als 24 Stunden seit seiner Festnahme am Samstag in Untersuchungshaft.