Nach dem Vorwurf der versuchten Vergewaltigung seitens der französischen Autorin Tristane Banon setzt sich der ehemalige Leiter des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, mit rechtlichen Mitteln zur Wehr: Strauss-Kahn habe Banon wegen Verleumdung angezeigt, teilte sein Anwalt Henri Leclerc am Montag mit. Sein Mandant habe die Anzeige vergangene Woche erstattet, als die Staatsanwaltschaft den Beginn von Vorermittlungen bekanntgeben habe. Strauss-Kahn hatte die Vorwürfe der Autorin zuvor als "erfunden" bezeichnet und ihr Anfang vergangener Woche mit einer Anzeige gedroht.