Im US-Zivilverfahren gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung in einem New Yorker Hotel hat seine Verteidigung vom Management des Hauses umfangreiche Informationen angefordert. Wie aus am Mittwoch veröffentlichten Gerichtsdokumenten hervorging, verlangten die Anwälte Auskunft über alle Äußerungen des gegen Strauss-Kahn klagenden Zimmermädchens Nafissatou Diallo. Zudem forderten sie Übersichten über von seinem Zimmer aus geführte Telefonate sowie Auskünfte über Diallos Anstellungsverhältnis und alle Zutritte zu Strauss-Kahns Suite am 14. Mai, dem Tag des angeblichen Übergriffs.