Google-Chef Eric Schmidt hat Verständnis für Datenschutz-Debatten wie jene um den Straßenbilder-Dienst Street View geäußert.
Google-Chef Eric Schmidt hat Verständnis für Datenschutz-Debatten wie jene um den Straßenbilder-Dienst Street View geäußert. Die Debatte um den Umgang mit Informationen im Internet sei "gesund und hilft uns", sagte Schmidt am Dienstag auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Der schnelle Zugang zu Informationen im Netz sei "beängstigend und spannend", sagte Schmidt. "Es ist spannend, weil wir so viele Menschen erreichen können und es ist gleichzeitig auch beängstigend, weil sich alles um Informationen dreht."
Google hatte vergangene Woche angekündigt, Street View noch dieses Jahr für die 20 größten deutschen Städte zu starten. Mit Street View können sich Internet-Nutzer in Fußgängerperspektive durch die Straßen von Städten bewegen und Rundum-Panoramen der Straßenzüge betrachten. Der Dienst ist bei Datenschützern umstritten, weil er nach deren Ansicht private Details über das Wohnumfeld von Menschen verrät. Immobilienbesitzer und Mieter können bis zum 15. Oktober Widerspruch einreichen, wenn sie ihr Haus unkenntlich machen wollen.