In der ölreichen sudanesischen Krisenregion Süd-Kordofan haben Rebellen nach eigenen Angaben 29 chinesische Staatsangehörige und neun Soldaten verschleppt. Bei den Chinesen handle sich um Arbeiter eines Straßenbauprojekts, sagte ein Rebellensprecher am Sonntag. Demnach griffen die Rebellen am Samstag einen Armeekonvoi zwischen den Ortschaften Raschad und al-Abbassija im Nordosten der Region an und entführten dabei die Chinesen und die Soldaten. Die Chinesen befänden sich "in sicheren Händen", sagte der Sprecher. Keiner von ihnen sei verletzt worden.



