Seoul hat nach einem US-Medienbericht über die Entsorgung von größeren Mengen des Entlaubungsmittels Agent Orange auf einem US-Stützpunkt auf südkoreanischem Gebiet Untersuchungen eingeleitet. Wie das südkoreanische Umweltministerium am Freitag mitteilte, wurde ein Expertenteam zum US-Militärlager von Waegwan 216 Kilometer südöstlich von Seoul geschickt, um dort Boden- und Grundwasserproben zu untersuchen. Der US-Fernsehsender KPHO CBS 5 hatte vergangene Woche unter Berufung auf drei frühere US-Soldaten berichtet, in Waegwan seien 1978 größere Mengen des dioxinhaltigen Herbizids Agent Orange vergraben worden.



