Ein Gericht in Seoul hat einen Südkoreaner wegen versuchten Grenzübertritts nach Nordkorea zu einem Jahr Haft verurteilt. Wie die Justizbehörden am Montag mitteilten, stellte der etwa 50 Jahre alte Mann im Oktober 2010 im nordkoreanischen Konsulat in der nordostchinesischen Stadt Shenyang einen Asylantrag, der jedoch abschlägig beschieden wurde. Dem Gericht zufolge versuchte er anschließend vergeblich eine Stelle zum Überqueren der chinesisch-nordkoreanischen Grenze zu finden. Die Verurteilung erfolgte auf der Grundlage des Gesetzes über nationale Sicherheit, das Kontakte zum kommunistischen Norden untersagt.



