Weil sie ihren Sohn wegen seiner schlechten Schulnoten permanent misshandelte, muss eine südkoreanische Hausfrau ihrem Ehemann zehn Millionen Won (knapp 6300 Euro) an Abfindung zahlen. Ein Familiengericht in Seoul urteilte am Mittwoch, dass die Ehe an dem enormen Leistungsdruck gescheitert sei, den die Frau auf die gemeinsamen Kinder ausgeübt habe. Ständig habe sie den Sohn wegen seiner schlechten Noten geschlagen und beschimpft, die ältere Tochter dagegen wegen ihrer guten Leistungen bevorzugt. Dieses Verhalten habe die Ehe belastet und schließlich scheitern lassen.



