Die abtrünnige georgische Region Südossetien hat die am Wochenende abgehaltene Stichwahl um das Präsidentenamt wegen Betrugs für ungültig erklärt. Das Oberste Gericht begründete die Entscheidung am Dienstag russischen Medienberichten zufolge damit, dass die Anhänger der Kandidatin Alla Dschiojewa das Wahlgesetz gebrochen hätten. Dschiojewa darf nun aufgrund des "Verstoßes" nicht mehr an der für Ende März angekündigten Neuwahl teilnehmen, sagte Gerichtspräsident Azamas Bitschenow der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Dschiojewa erlangte vorläufigen Auszählungsergebnissen zufolge eine deutliche Mehrheit vor dem von Russland unterstützen Konkurrenten Anatoli Bibilow.



