Nach der Unabhängigkeitserklärung seines Landes hat der südsudanesische Staatschef Salva Kiir zur Versöhnung mit dem Norden aufgerufen. "Ich stehe hier und verpflichte mich, dass wir einen gerechten und dauerhaften Frieden für alle finden", sagte Kiir am Samstag in Juba in seiner ersten Rede als Präsident des neuen Staates. Nachdem mehreren Generationen unter dem Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südsudan hätten leiden müssen, sei es nun an der Zeit, zu vergeben. Kiir erneuerte sein Angebot einer Generalamnestie für die im Grenzgebiet gegen die südsudanesische Armee kämpfenden Rebellen, sollten diese ihre Waffen niederlegen.



