Zum ersten Mal seit neun Jahren hat die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi an einer Feier zum Gedenken an ihren ermordeten Vater, den Unabhängigkeitskämpfer General Aung San, teilgenommen. In der Hauptstadt Rangun legte die 66-Jährige am Dienstag vor dem Mausoleum der Märtyrer gelbe und rote Rosen nieder, wie eine AFP-Reporterin berichtete. Ein massives Polizeiaufgebot war zu den Feierlichkeiten zum sogenannten Märtyrertag aufmarschiert. General Aung San, damaliger Ministerpräsident des Landes, und mehrere seiner Minister waren am 19. Juli 1947 ermordet worden. Nur wenige Monate später wurde Birma offiziell unabhängig.



