Syrien hat mit dem gewaltsamen Vorgehen gegen die Protestbewegung nach Ansicht des türkischen Präsidenten Abdullah Gül einen "Punkt ohne Wiederkehr" erreicht. Bei einer Rede während eines Besuchs in Großbritannien warnte Gül am Mittwoch, dass es in der gesamten Region "Chaos und Blutvergießen" geben könne, sollte der "Kampf für Demokratie" in Syrien als religiöser und ethnischer Konflikt definiert werden. "Es darf nicht zugelassen werden, dass neue und alte Gräben zwischen den Ländern und innerhalb der Länder der Region aufbrechen", forderte Gül in London.