Ein übergelaufener ranghoher syrischer Beamter hat dem Irak und dem Iran vorgeworfen, das gewaltsame Vorgehen der syrischen Führung gegen Demonstranten finanziell zu unterstützen. Der ehemalige Finanzinspektor des syrischen Regierungschefs, Mahmud Suleiman Hadsch Hamad, sagte laut einem Medienbericht am Donnerstag in Kairo, Damaskus habe bereits zwei Milliarden syrische Pfund (knapp 28 Millionen Euro) ausgegeben. Mit dem Geld seien Milizen bezahlt worden, die an der Seite der Armee Gewalt gegen Demonstranten anwenden würden.