Die afghanischen Taliban haben Berichte über den Tod ihres Anführers Mullah Mohammed Omar als unwahr zurückgewiesen. Dies sei "überhaupt nicht möglich", sagte der Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid am Montag der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Die Berichte seien "pure Propaganda". Omar sei in Afghanistan und führe dort die Aufständischen an. Zuvor hatte es in afghanischen Geheimdienstkreisen geheißen, Omar sei bereits vor drei Tagen in Pakistan vom pakistanischen Geheimdienst ISI getötet worden. Einer anderen Geheimdienstquelle zufolge wird er seit elf Tagen vermisst.