Zur weiteren Durchsuchung der "Costa Concordia" haben italienische Taucher am Montag ein neues Loch in das Wrack gesprengt. Durch die Lücke zwischen den Decks vier und fünf wollten die Einsatzkräfte Zugang zum Restaurant-Bereich erhalten, wo noch Opfer der Katastrophe vermutet werden. Zehn Tage nach dem Unglück wurden die Chancen, noch Überlebende zu finden, jedoch als äußerst gering bewertet. Zur Verstärkung der Suchmannschaften wurde auch ein Spezialschiff erwartet, das mit Hochauflösungskameras den Meeresboden absuchen soll.