Mehrere tausend Menschen haben am Montag mit einer Menschenkette an die Bombardierung der Stadt vor 67 Jahren erinnert und zugleich ein Zeichen gegen Rechts gesetzt. In der Innenstadt begannen die Bürger am späten Montagnachmittag, eine Menschenkette zu bilden. Sie traten damit auch Rechtsextremen entgegen, die seit Jahren versuchen, die Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomber am 13. und 14. Februar 1945 für ihre Propaganda zu missbrauchen. Zu einem geplanten Neonazi-Aufmarsch erwarteten die Sicherheitsbehörden am Montagabend bis zu 2000 Teilnehmer.