Nach dem Tod eines jungen Homosexuellen an den Folgen eines brutalen Neonazi-Angriffs in Chile haben am Freitag tausende Menschen seinen Trauerzug begleitet. Die Straßen von San Bernardo im Süden von Santiago de Chile zum Zentralfriedhof der Hauptstadt waren von zahlreichen Menschen gesäumt, die weiße Taschentücher schwenkten, Blumen niederlegten und applaudierten. Der 24-jährige Daniel Zamudio war Anfang März von vier jungen Männern brutal zusammengeschlagen und sechs Stunden lang gefoltert worden.