Die Proteste in Armenien halten an. In der Hauptstadt Eriwan demonstrierten am Freitag rund 6000 Menschen und forderten vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen. "Wir werden die Demonstrationen verstärken", sagte der ehemalige armenische Präsident Levon Ter-Petrossian, der bei den Wahlen 2008 nicht wiedergewählt wurde, vor der Menschenmenge. Als eine "revolutionäre Situation" bezeichnete der Chefredakteur der oppositionellen Zeitung Nikol Pachinian die Lage in Armenien.