Trotz verschärfter Gesetzeslage kommen Betrüger, die Verbraucher am Telefon hinters Licht führen, laut einem Zeitungsbericht nach wie vor meist ungeschoren davon. Rund zwei Drittel der Ermittlungsverfahren zu Telefon-Betrügereien würden von den Staatsanwaltschaften eingestellt, heißt es nach Angaben des "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe) in einem internen Bericht des Bundesjustizministeriums, der der Zeitung vorlag. Ursache dafür sei, dass die Täter, die oft im Ausland säßen oder nur eine Postfachadresse hätten, nicht ermittelt werden könnten. Das Ministerium fordere nun eine "effektivere Strafverfolgung".