Eine von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus gegründete Textilfabrik in Bangladesch ist nach gewaltsamen Protesten der Arbeiter geschlossen worden. Mehr als 2000 Beschäftigte hätten in der Fabrik randaliert, Fensterscheiben zerbrochen und versucht, Kartons mit Kleidung für den Export anzuzünden, sagte der Polizeichef vor Ort, Sirajul Islam. Die Geschäftsführung habe das Werk daher bis auf weiteres geschlossen. Die Arbeiter hätten eine kräftige Erhöhung ihres Essensgeldes, mehr Fahrgeld und eine Beteiligung am Unternehmen gefordert. Die Polizei ermittle, denn die Firma Grameen Knitwear nördlich der Hauptstadt Dhaka bezahle die Arbeiter besser als andere Unternehmen der Branche.