Nach zahlreichen Ohnmachtsanfällen in kambodschanischen Kleiderfabriken haben mehr als zwei Dutzend Textilhersteller Aufklärung versprochen. Die Unternehmen hätten zugesagt, Geld und Experten zur Verfügung zu stellen, teilte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen am Dienstag nach einem Treffen in Phnom Penh mit. Nach Angaben der Organisation waren mehrfach hunderte Arbeiter gleichzeitig in Ohnmacht gefallen. ILO-Schätzungen zufolge gab es in diesem Jahr bereits etwa zehn Vorfälle dieser Art. Zu den Herstellern, die die Initiative unterstützen, gehören nach Angaben aus Teilnehmerkreisen unter anderem H&M, Gap und Walmart.