Ticketverkauf für Fußball-WM startet

20. August 2013, 06:43 Uhr

Fußball-Fans haben ab heute weltweit erstmals die Möglichkeit, Tickets für die 64 Spiele der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien (12.

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Fußball-Fans haben ab heute weltweit erstmals die Möglichkeit, Tickets für die 64 Spiele der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) zu erstehen. Die erste Verkaufsphase für die rund drei Millionen zur Verfügung stehenden Karten startet um 12.00 Uhr (MESZ) auf fifa.com und läuft bis zum 10. Oktober. Alle Bestellungen werden zunächst ungeachtet des Eingangs gesammelt und am Ende bearbeitet. Übersteigt die Nachfrage das Angebot, werden die Karten in einer Ziehung vergeben.

Fans können sich die Tickets erstmals per Kurier gegen Aufgeld nach Hause schicken lassen. FIFA-Marketing-Chef Thierry Weil kündigte die Neuerung am Montag auf einer Veranstaltung in São Paulo an. Der Weltverband reagiert damit vor allem auf die langen Warteschlangen, die es bei der Ticketabholung an den Ausgabestellen während des Confed Cups gegeben hat. "Wir haben mit einigen Unternehmen gesprochen, die diesen Dienst anbieten", so Weil, "noch sind einige Details zu klären, aber die Struktur wird fertig sein, sobald wir mit der Verteilung der Eintrittskarten beginnen."

Bereits im Juli hatte der Weltverband FIFA die Ticketpreise bekannt gegeben. Die günstigsten Tickets für Fans aus dem Ausland kosten umgerechnet gut 67 Euro, für die teuerste Finalkarte müssen die Fans gut 742 Euro hinlegen. Wie schon bei der WM vor drei Jahren in Südafrika werden Eintrittskarten für die einheimische Bevölkerung zu Niedrigpreisen angeboten. So können Studenten, Personen über 60 Jahre und Empfänger von Sozialleistungen 47 der 48 Gruppenspiele schon ab umgerechnet knapp zehn Euro besuchen. Das Eröffnungsspiel ist von dieser Regelung ausgenommen.

Weitere Verkaufsphasen werden am 8. Dezember und 15. April beginnen. Die Bestellungen sind pro Haushalt auf vier Tickets pro Spiel für bis zu sieben Begegnungen begrenzt. Gemäß geltendem brasilianischen Recht geht mindestens ein Prozent aller Kaufkarten an Menschen mit Behinderung.

AFP