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28. April 2011, 17:17 Uhr

230 Menschen sterben in Sturm-Serie

Bei der verheerenden Tornado-Serie sind 230 Menschen ums leben gekommen. Im Süden der USA hat sich ein Atomkraftwerk im Bundesstaat Alabama automatisch heruntergefahren.

Die Zahl der Toten nach den verheerenden Tornados im Süden der USA steigt weiter. Nach Angaben des Senders CNN am Donnerstag kamen bis zu 230 Menschen in sechs Bundesstaaten ums Leben, allein fast 150 in Alabama. Und ein weiterer Anstieg ist zu erwarten: Nach Angaben des Senders CNN sind einige Gebiete durch umgestürzte Bäume und Trümmer so schwer zugänglich, dass sich Rettungsmannschaften erst jetzt - teils 24 Stunden nach den Unwettern - einen Weg durch die Schutthalden bahnen können.

Die Nuklearregulierungsbehörde (NRC) in Washington konzentriert ihr Augenmerk auf einen Atommeiler nahe in Alabama, der bei den Unwettern am Mittwochabend von der Stromversorgung abgeschnitten worden war. Wegen zerstörter Hochspannungsleitungen sei die externe Stromversorgung des Kraftwerks Browns Ferry nahe der Stadt Athens ausgefallen, teilte die NRC mit. Die Sicherheitssysteme hätten einwandfrei funktioniert, hieß es. Techniker würden daran arbeiten, das Kraftwerk wieder ans Stromnetz anzuschließen.

DPA/AFP
 
 
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