Mit Tränengas haben Sicherheitskräfte in Honduras eine Demonstration von Journalisten zu unterdrücken versucht. Die Präsidentengarde setzte am Dienstag (Ortszeit) vor dem Palast von Staatschef Porfirio Lobo in der Hauptstadt Tegucigalpa Tränengas gegen rund 100 Reporter ein. Diese forderten dort Gerechtigkeit für 17 Kollegen, die in den vergangenen zwei Jahren bei der Ausübung ihrer Arbeit getötet worden waren. Die Täter wurden nie bestraft.