Er war international anerkannter Vorkämpfer für die Solarenergie, sein Engagement für eine Energiewende wollen nun andere weiterführen. Der Träger des Alternativen Nobelpreises, der SPD-Politiker Hermann Scheer, ist am Donnerstag in Berlin an Herzversagen gestorben. Sein plötzlicher Tod rief parteiübergreifend Trauer aus.
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich "tief erschüttert" über den Tod des SPD-Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer gezeigt. Die Nachricht von seinem Tod habe ihn sprachlos gemacht, erklärte Gabriel am Freitag in Berlin. Er würdigte Scheer als "einen engagierten Kämpfer für die dringend notwendige Energiewende."
Er sei ein Politiker gewesen, "der politische Wirkung auch ohne formale Ämter in Regierung oder Parteien entfaltete - durch seine klaren Argumente, durch seine visionäre Kraft und seine charismatische Erscheinung", erklärte der SPD-Chef. Scheer sei ein politischer Visionär gewesen, "der kein Träumer war." Der Träger des alternativen Nobelpreises war am Donnerstag im Alter von 66 Jahren gestorben.