Entgegen der sozialistischen Ideologie sind kapitalistische Modetrends wie Schönheitschirurgie und enge Jeans in Nordkorea einem Medienbericht zufolge auf dem Vormarsch. Obwohl Schönheitschirugie in dem Staat eigentlich verboten ist, seien Ärzte gegen Schmiergeld zu kosmetischen Eingriffen bereit, berichtete die auf Nordkorea spezialisierte Online-Zeitung Daily NK am Samstag unter Berufung auf nordkoreanische Quellen. Besonders beliebt seien Straffungen des Oberlids sowie Permanent-Makeup an Augenbrauen, Lippen und den Augenwinkeln. "Trotz Entbehrungen und Nahrungsmittelknappheit wollen viele Frauen Schönheitsoperationen", hieß es in dem Bericht.