Der scheidende EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat die führenden Wirtschaftsmächte der Welt zu weiteren Reformen aufgerufen. "Wir erleben gegenwärtig die schwerste globale Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs", sagte Trichet am Donnerstag in den ARD-"Tagesthemen". Die weltweit führenden Volkswirtschaften müssten daher "ihre Strategien überprüfen". "Das gilt für die USA, das gilt für Japan, und das gilt auch für Europa", sagte der Chef der Europäischen Zentralbank.